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DER MENSCH IN DER BALANCE

PRIVATINUM

INSTITUT FÜR PSYCHOSOZIALE MEDIZIN

Praxis für Allgemeine Psychosomatische Medizin, Neurologie, Psychiatrie und Psychotherapeutische Medizin

T. 07043 952534 | M. 0171 4305070

Liebe Leserin, lieber Leser,

jede viral ausgelöste Entzündung hat den Sinn, das Immunsystem anzuregen und Krankheitserreger abzuwehren.

Ebenso hat jedes Problem den Zweck, den Betroffenen zu bewegen, auch seine Ressourcen und seine Widerstandsfähigkeit zu entdecken.

Krankheit ist somit vielleicht ein Problem, aber nicht zwingend ein Schicksal.
Karl R. Popper (20) sagt deshalb treffend mit seinem gleichnamigen Werk: „Alles Leben ist Problemlösen.“

In der Praxis und Systemischen Beratung des Instituts berücksichtigen wir diese Prozesse. Wir ermöglichen durch eine evidenzbasierte Behandlung das Erfahren selbstregulativer Prozesse. Der emotionale Lernprozess des Menschen wird dadurch intensiviert.

Wir bieten multimodale Aktivitäten in einer Integrierten Medizin (16, 24) mit Psychologie und sozialer Kybernetik.

Wir begrüßen Sie herzlich

Ihr
Erich W. Burrer, Prof. Dr. Dr. h.c.
FA f. Psychosomatik & Psychotherapie
FA f. Neurologie & Psychiatrie

Prof. Dr. Erich W. Burrer

STRUKTUR

Das Institut

Das Privatinum, Institut für Psychosoziale Medizin ist als ehemaliges GIP-Institut für interdisziplinäre Psychologie bekannt. Es verbindet soziale und somatische Prozesse mit der Psychologie.

Privatinum Maulbronn/Enzkreis

Privatinum Maulbronn/Enzkreis

Die Praxis Dr. Burrer

Die Praxis Dr. Burrer für Psychosomatik, Nervenheilkunde & Psychotherapie vereint multimodale und mehrdimensionale Behandlungen, die eine klinikähnliche Indikation bieten.

Die Arbeitsgemeinschaft (AG) des Instituts

Die AG besteht aus einer interdisziplinären Gruppe von externen Fachkräften aus Medizin, Psychologie und Soziologie. Sie dient:

  • Der allgemeinen Weiterbildung.
  • Der Beratung in medizinischen, psychologischen oder sozialen Fragen.
  • Der Bereich Soziokybernetik (Soziale Kybernetik) steht auch Laien offen.

Die Arbeitsgrundlage des Instituts und der Praxis

Menschen werden in ihrem:

  • emotionalen und
  • geistigen Erleben durch folgende Faktoren bestimmt:
  • Die soziale Kommunikation (Soziologie).
  • Die körperlichen Möglichkeiten (Somatik).
  • Die Umweltbedingungen (Ökologie).

Die gegenseitigen Interaktionen zeichnen sich durch Regelkreise aus, in die steuernd eingegriffen werden kann - Kybernetik -.

Das Privatinum vertritt entsprechend eine Psychosoziale Medizin, die von fünf Dimensionen bestimmt wird und nennt sie auch „Interdisziplinäre Psychologie“, da alle Dimensionen direkt oder indirekt mit der Psyche des Menschen verknüpft sind.

Die fünf Dimensionen der Interdisziplinären Psychologie

Abb.: Die Interdisziplinäre Psychologie in einer kybernetisch-ökologischen Ganzheitsmedizin

Die fünf Dimensionen:

Die kognitive Dimension

(Denken und Erkennen)

Die soziale Dimension

(Kommunikation, Gesellschaft)

Die emotionale Dimension

(Affekte und Gefühle)

Die biologische Dimension

(Körperliche Organe)

Die physikalische Dimension

(Umwelt wie Luft, Wasser oder Licht, Elemente des Körpers wie Sauerstoff, Stickstoff)

Das Biopsychosoziale Modell

Ein ganzheitlich ausgearbeitetes „Biopsychosoziales Modell von Gesundheit und Krankheit“ wurde bereits 1977 von George L. Engel (1913–1999) entwickelt.

Biopsychosoziales Modell

Abb.: Das Biopsychosoziale Modell nach Engel

Dieses Modell gehört heute zu den international anerkannten Krankheitsmodellen und ist Leitidee des Studiengangs für Humanmedizin an der Universität Augsburg. Auch wir orientieren uns an diesem umfassend beschriebenen Modell.

George L. Engel beschreibt die drei Bereiche Somatik (Bio), Psychologie und Soziologie, die sich überschneiden. Sie enthalten die fünf Dimensionen unserer Interdisziplinären Psychologie:

  • Psychologie = 1) 2) Kognitive, Emotionale Dimension
  • Soziologie = 3) Soziale Dimension, Kommunikation
  • Somatik = 4) 5) Biologische, Physikalische Dimension

Körperliche Prozesse beeinflussen somit Gefühle, diese das Denken, dieses soziale Beziehungen – und umgekehrt –.

Auf alle Dimensionen versuchen wir, direkt oder indirekt Einfluss zu nehmen.

Arbeitsbereiche unserer Medizin, Psychologie und Soziologie

  • Psychosomatische Medizin (Psychosomatik, Allgemeine Medizin, Psychotherapeutische Medizin, Soziopsychosomatik)
  • Psychiatrie (Psychiatrie & Psychotherapie, Sozialmedizin, Psychopharmakologie)
  • Psychosoziale Medizin (Psychiatrie, Psychosomatik, Medizinische Psychologie, Sozialmedizin)
  • Allgemeine Psychotherapie (schulenunabhängige Psychotherapie)
  • Allgemeine- & Psychosoziale Medizin (somatische Erkrankungen mit psychosozialer Beeinträchtigung wie bei Long COVID oder Rheuma - sogenannte somatopsychische Störungen -)
  • Neurologie mit Neuropsychosomatik (z. B. Tinnitus, Schmerzsyndrome, Schwindel, Epilepsie)
  • Medizinische Psychologie (Diagnostik, Sozialpsychologie, Soziokybernetik, Prävention, Beratung)
  • Entspannungsverfahren (z. B. Yoga, AT, Meditation)
  • Kreative Therapien (z.B. Ergo-, Mal-, Gestaltungstherapie)

Arbeitsgrundlage unserer Beratung im Institut

  • Konstruktivismus – Konstrukte von Wahrnehmung und Wirklichkeit
    • Basis ist die Theorie von Wissen, Überzeugung und Erkenntnis, die sog. Erkenntnistheorie.
    • Sie erklärt, wie Wahrnehmung und Interpretation der Wirklichkeit Handlungen und Beziehungen aller Menschen beeinflussen.
    • Sie ermöglicht stimmige Modelle einer gemeinsam erarbeiteten Wirklichkeit.
    • Sie analysiert, inwiefern jeder mit seiner Wahrnehmung die eigene Wirklichkeit konstruiert.
  • Systemik (Psychologie und Soziologie)
    • Sie basiert auf erkenntnistheoretischen Bereichen des Konstruktivismus.
    • Soziale Probleme werden dabei nicht isoliert, sondern als Teil vernetzter Systeme gesehen.
    • Sie ermöglicht so das Erfassen und Bewältigen komplexer Situationen (systemisches Denken/Handeln).
  • Wahrnehmung Interpretation Handlung

    Abb.: Regelkreis – Wahrnehmung, Interpretation und Handlung im ständigen Wechselspiel

  • Sprache, Erkennen, Realität

    Abb.: Sprache, Erkennen, Realität

  • Systemische Beratungen richten sich an Personen in sozialen Strukturen (Soziokybernetik):
    • Soziale Institutionen
    • Politik
    • Verwaltung
    • Betriebe
    • Familiäre Strukturen

Ziele des Instituts und der Praxis

Unsere psychosozialen und psychosomatischen Ziele zeigen sich:

  • In der Erfassung der Vernetzung psychosomatischer und psychosozialer Prozesse, die sich auch aufgrund selbstregulativer und selbstorganisatorischer Abläufe in uns Menschen und der sozialen Umwelt ständig ändern. Aus psychologischer Sicht ist Selbstregulation dabei eine unbewusste, Selbstorganisation eine bewusst wahrgenommene Selbststeuerung.
  • In der Beachtung von fünf Dimensionen einer Interdisziplinären Psychologie (siehe Abbildung oben).

Systemische Ziele sind:

  • Die Integration von Information zur Beschleunigung von Problemlösungen der Selbstregulation und Selbstorganisation. Selbstregulation ist dabei die unbewusste, Selbstorganisation die bewusste Selbststeuerung.
  • Die Integration der Systemik bzw. Erkenntnistheorie in sozialen oder ökonomischen Einrichtungen bei Beratung, Prävention und Weiterbildung.
  • Die Integration von alternativen Behandlungs- und Entspannungsformen wie Naturheilverfahren, Yoga etc.

Ziele für die innere Balance unseres Klientels sind folgende:

Herstellung einer neuronalen Balance

Die Theorie der Interdisziplinären Psychologie basiert auf systemischen Erkenntnissen der Neurowissenschaften, wonach das Nervensystem des Menschen nach kybernetischen Gesichtspunkten aufgebaut ist und ihn sowohl psychisch als auch somatisch normalerweise im Gleichgewicht hält:

z. B. ermöglicht es einen Pulsanstieg bei körperlichen Belastungen, einen Blutdruckanstieg bei Stress oder erhöhter Konzentration.

Herstellung einer sozialen Balance

Staaten, Unternehmen und andere soziale Systeme arbeiten nach Prinzipien der Selbstorganisation und damit der Kybernetik. Diese sozialen Systeme werden dabei in erster Linie von den Notwendigkeiten der Gesellschaft gesteuert und im Gleichgewicht gehalten. Sie geraten – sinnbildlich gesprochen – in einen krankhaften Zustand, wenn sie soziale Bedürfnisse der Menschen falsch interpretieren oder ihre Führung nur dem Selbstzweck Einzelner dient.

Einer solchen Imbalance treten wir im Institut und in der Praxis gerne entgegen (z. B. Vermeidung einer ausgeprägten sozialen Dependenz eines Menschen in einer Erholungsphase).

Förderung der inneren Balance durch neuronale und somatische Prozesse

Abb.: Förderung der inneren Balance durch neuronale und somatische Prozesse

Herstellung einer psychosozialen und somatischen Balance

Psychosoziale und somatische Systeme arbeiten selbstregulativ oder selbstorganisatorisch. Störungen treten auf, wenn wir Menschen eingreifen und Rhythmen wie Bewegung, Kommunikation, Schlaf, Hunger oder Durst durcheinanderbringen. Ernste Störungen entstehen, wenn wir unsere Eigenverantwortung aufgeben.

Leichtere Probleme können durch Beendigung von Isolation und Reduzierung von Informationsüberflutung oder Schlafentzug beendet werden, größere bedürfen professioneller Hilfe.

Herstellung einer ökologischen Balance

Ökologische Störungen treten auf, wenn wir Menschen die Umwelt schädigen, wodurch unser Körper Schaden nimmt und wir unser psychosoziales Gleichgewicht verlieren. Hirnforscher und Systemiker konnten diese Erkenntnisse inzwischen erfolgreich kommunizieren.

Eine gesunde Umwelt stabilisiert somit das psychosoziale Gleichgewicht. Die Beachtung derselben gehört deshalb zu unserer Therapie oder Beratung.

Herstellung einer selbstregulativen Balance

Die Kybernetik der Natur beinhaltet, dass geordnete psychische, soziale und somatische Abläufe eines Menschen – insbesondere wenn er erkrankt ist – nicht unnötig lange durch eine notwendige Erholung oder Therapie unterbrochen wird.

Natürliche Abläufe im Leben der Klienten/innen werden bei uns deshalb möglichst beibehalten und durch emotionale oder kognitive Impulse im Sinne einer Selbstregulation angeregt.

Kommunikation - Ernährung - Bewegung  und STRESS

Abb.: Kommunikation - Ernährung - Bewegung und STRESS

Durch Betonung der Selbstregulation und -organisation einer erkrankten oder erschöpften Person wird auch deren Autonomieentwicklung gefördert.

Die geschichtliche Entwicklung der interdisziplinären Psychologie und Psychosozialen Medizin

Die Interdisziplinäre Psychologie hat ihren Ursprung in der Philosophie. Diese war zur Zeit von Sokrates die Grundlage seelischer Forschung.

  • Aus der Philosophie entwickelte sich die Psychologie, aus dieser
  • die somatisch begründete Psychologie = Nervenheilkunde und Psychiatrie, dann
  • die „sprechende Medizin“ = Psychotherapie,
  • die psychisch beeinflusste somatische Medizin = Psychosomatische Medizin,
  • die Systemik mit der Erkenntnistheorie, bzw. dem Konstruktivismus,
  • der (regelkreisgeprägte) kybernetische Dialog statt des linear-kausalen (funktionellen) Dialogs,
  • die Biopsychosoziale Medizin (Somatische- und Psychosoziale Medizin),
  • die Psychosoziale Medizin (Allgemeine Medizin, Psychosomatik, Psychotherapie, Psychiatrie und Soziologie)
  • und schließlich die Interdisziplinäre Psychologie, die wir mit der Psychosozialen Medizin gleichsetzen.

Probleme interdisziplinärer Arbeit

Interdisziplinäres Arbeiten erfordert die Verbindung verschiedener, oft voneinander unabhängiger Disziplinen. Dies ist möglich durch:

  • entsprechende Fragestellungen,
  • professionelle Sichtweisen und
  • evidenzbasierte Methoden der Therapie.

Dabei sind die Disziplinen durch Regelkreise verbunden. Probleme entstehen, wenn Symptome diesen fehlerhaft zugeordnet werden.

Beispiel:

  • Symptom: Schlechte Konzentration.
  • Falsche Einordnung: Neuronal z. B.
  • Tatsächliche Ursache: Angst durch einen interpersonellen Konflikt z. B.

Durch die Beseitigung der Angst oder des Konflikts lässt sich das Konzentrationsproblem in diesem Fall schnell lösen.

Intrapsychische und soziale Konflikte oder kognitive Beeinträchtigungen können so bei einer interdisziplinären Betrachtungsweise manchmal bereits zu Beginn einer Behandlung behoben werden.

Vernetzte Arbeit in der Psychosozialen Medizin (Interdisziplinäre Psychologie)

Die interdisziplinäre Vernetzung der Psychologie mit Somatik und Soziologie hat sich mit dem Fortschritt der Wissenschaft erheblich ausgeweitet.

Beispiele für Disziplinen, die aus interdisziplinärer Zusammenarbeit entstanden sind:

  • Psychosomatik
  • Neuropsychologie
  • Soziosomatik

Für das Privatinum bedeutet dies:

Interdisziplinäres Arbeiten ist heute Voraussetzung, um soziale Konflikte, die mit körperlichen Beschwerden und emotionalem Stress (Aggressivität und Angst z. B.) einhergehen, richtig einzuordnen.

Eine getrennte Betrachtung reicht heute nicht mehr aus, da sich psychische, somatische, psychosoziale und psychosomatische Verhältnisse ständig überlagern und verstärken können.

Beispiel:

  • Eine kognitive Beeinträchtigung kann Angst auslösen.
  • Diese Angst kann wiederum zu sozialen Konflikten führen – oder umgekehrt.

Durch eine vernetzte Betrachtungsweise können diese Wechsel-wirkungen erkannt und gezielt behandelt werden.

Synergien herstellen

In der Praxis bedeutet Synergie Therapie oder Beratung mit verschiedenen Methoden wie:

  • Systemische Beratung
  • Analytische Psychotherapie
  • Verhaltenstherapie
  • Somatische Behandlung

In einer Therapie, die stagniert, werden diese Methoden zum Teil kombiniert.

Ein reines Nebeneinander von Ansätzen ohne Absprache zwischen Therapeutinnen und Therapeuten, bzw. keine sorgfältige Integration der Behandlungen reicht nicht mehr aus.

Individualität bewahren (Personalisierung)

Die individuelle Problematik einer Person sowie ihrer Konflikte – sei es in Bezug zu einem Menschen oder einer Gruppe – werden sehr spezifisch betrachtet.

  • Dazu werden verschiedene Sichtweisen einer Therapeutin oder eines Therapeuten integriert.
  • Die Behandlung wird dann an spezifische Bedürfnisse einer Klientin oder eines Klienten angepasst (Personalisierung).

„Weniger ist mehr“

Multidisziplinarität – also die parallele Anwendung vieler Therapien oder Beratungen – ist nicht immer effizient. Diese können sich sogar neutralisieren.

Im Privatinum gilt daher:

  • Differenzierte Anwendung einzelner Methoden.
  • Keine automatische Verschreibung von Medikamenten in der Praxis.

Begründung:

Eine Medikation kann einem erschöpften Menschen das Gefühl geben, sich wieder überfordern zu können. Diese Überforderung führt zu erneuter Belastung, neutralisiert die Wirkung anderer Therapien und kann seinen Zustand wieder verschlechtern.

DIE KLINISCHE PRAXIS

(siehe auch www.praxis-burrer.de, www.privatinum.de)

Die Klinische Praxis Dr. Burrer für Psychosomatische Medizin und Nervenheilkunde integriert Prozesse der Psychosozialen Medizin. Es werden multimethodale (multimodale) Therapien angewandt, die sich auf mehrere Dimensionen der Medizin auswirken.

• Dabei stehen somatische, psychische und soziale Aspekte gleichermaßen im Fokus.

Diagnostik

Die Diagnostik erfolgt interdisziplinär und umfasst bio-psycho-soziale Regelkreise.

Diagnostik in der Praxis

Somatische Diagnostik

  • Die Diagnostik ist mehrdimensional. Sie erfolgt entweder in:
    • sich berührenden Fachbereichen (z. B. Psychosomatik, Neuroendokrinologie) oder in
    • getrennten Bereichen (z. B. Psychiatrie - Innere Medizin).

Psychosoziale Diagnostik

Hier werden die Zusammenhänge von fünf Dimensionen der Interdisziplinären Psychologie (siehe Abbildung anfangs) berücksichtigt. Beispiele:

  • Vegetative und psychische Nervenbahnen können sich gegenseitig verstärken (z. B. verstärken sich entzündlich bedinge Magenschmerzen durch seelische Belastungen).
  • Hormonelle Störungen können seelische Probleme verstärken (z. B. im Klimakterium).

Die Klassische Diagnostik

Funktionelle somatische Ursachen werden durch Konsiliarärzte, z. B. Orthopäden, getrennt erfasst und anschließend interdisziplinär beurteilt.

Therapien

Die klinische Praxis bietet eine breite Palette an Therapien:

Gruppentherapie

Gruppentherapie

Beispiele für angewandte Therapien

  • Allgemeine somatische Medizin und evidenzbasierte Naturheilverfahren
  • Schmerztherapie, Neuropsychosomatik
  • Allgemeine Psychiatrie und Psychosomatische Medizin
  • Medikamentöse Behandlung (allopathisch und naturheilkundlich)

Formen von Psychotherapie

  1. Psychodynamische Psychotherapie (Tiefenpsychologisch fundierte oder analytische Psychotherapie)
  2. Verhaltenstherapie, Verhaltensmedizin
  3. Systemische Therapie, Systemischer Dialog
  4. Existenzanalyse/Logotherapie (sinnfokussierte oder spirituelle Psychotherapie)

Entspannungs- und Körpertherapie

  • Yoga, Meditation, AT, Körperpsychotherapie, Physiotherapie

Kreative Therapien

  • Gestaltungstherapie, Ergotherapie, Maltherapie, Musiktherapie

Behandlungen bei somatischen Erkrankungen mit psychischen Begleitsymptomen

(sog. somatopsychische Erkrankungen)

  • Psychosomatische Therapie bei funktionellem Asthma oder Bluthochdruck
  • Psychiatrische (medikamentöse) Therapie bei Angina pectoris (wenn diese etwa durch Angst begleitet wird)

Therapiewege

Behandlungen erfolgen über vier Wege:

  • Vernetzung von Therapien: z. B. Entspannungs-, Gesprächs- und Kreativtherapie.
  • Regulierung der Therapieintensität: Anpassung an die Erfordernisse der leidenden Persönlichkeit.
  • Therapien: Somatische Medizin, Psychotherapie, Psychiatrie, Psychosomatik oder/und Soziotherapie.
  • Förderung der Selbstregulation/ -organisation: somatischer, emotionaler kognitiver & sozialer Prozesse.

Therapieziele

  • Integration: Individuelle Balance psychosozialer und somatischer Prozesse.
  • Selbststeuerung: Unterstützung der sozialen und individuellen Selbstregulation/-organisation.
  • Prävention: Vor- und Nachsorge durch Aufklärung und Information, gezielte Gestaltung von Alltag und Freizeit.

Indikationen

Die Klinische Praxis behandelt unter anderem folgende Störungen:

  • Affektive Störungen (Depression, Manie, Bipolare Störung)
  • Angststörungen (z.B. Phobie, Herzneurose, Paniksyndrom)
  • Anpassungsstörungen (z.B. nach Psychotrauma, Konfliktreaktion)
  • Belastungsstörungen (z.B. Stress, berufliche Konflikte)
  • Beziehungskrisen (familiäre Krise oder Paarkonflikt)
  • Burnout-Syndrome (z.B. Erschöpfungssyndrom, Fatigue-Syndrom, Gefühl des Ausgebranntseins)
  • Dissoziative Störungen (z.B. Abspaltung von Erinnerungen oder Gefühlen)
  • Essstörungen (z.B. Anorexie, Bulimie)
  • Hypochondrische Neurose (Zwanghafte Vorstellung einer somatischen Störung/Erkrankung)
  • Lebenskrisen (z.B. Krisen der Adoleszenz, des Klimakteriums oder des Alters)
  • Neurosen (Seelische Fehlverarbeitungen, derer sich die Betroffenen bewusst sind)
  • Neurologische Erkrankungen mit psychischen Auswirkungen (z.B. Epilepsie)
  • Persönlichkeitskrisen (z.B. Identitätskrise, Sinnkrise, Suizidale Krise)
  • Persönlichkeitsstörungen (z.B. Borderlinestörung, zwanghafte Persönlichkeitsstörung)
  • Psychosomatosen (u. U. psychisch verursachte körperliche Erkrankungen wie Bluthochdruck)
  • Psychosomatische Störungen (z. B. körperliche Beschwerden ohne organische Ursache)
  • Psychosen (z. B. Wahrnehmungs- und Realitätsstörungen, Wahnvorstellungen)
  • Somatopsychische Erkrankungen (körperliche Erkrankungen mit seelischer Fehlverarbeitung)
  • Schmerzerkrankungen (z. B. Migräne, Gastritis, Lendenwirbelsyndrom)
  • Suchterkrankungen (z. B. Alkoholabhängigkeit, Konsumsucht, Internetsucht)
  • Zwangsstörungen (z. B. Perfektionismus, Kontrollzwang)

DER DIALOG

Das Privatinum legt Wert auf interdisziplinäre Zusammenarbeit, um optimale Behandlungs- und Beratungsergebnisse zu erzielen. Dazu gehören:

Institut Bad Dürrheim

Institut Bad Dürrheim

  • Regionale und überregionale Netzwerke mit Kliniken, Fachärzten und psychosozialen Einrichtungen.
  • Kooperation mit Einrichtungen im Bereich der Integrierten Medizin.
  • Beratungsangebote für Organisationen (z. B. Unternehmen, Schulen oder andere Einrichtungen), um systemische Probleme frühzeitig zu erkennen und zu lösen.

Fort- und Weiterbildung

Das Privatinum bietet Fort- und Weiterbildungen an für Fachleute und interessierte Laien:

  • Workshops und Seminare zur systemischen Therapie und Beratung.
  • Schulungen zu Integrierter Medizin und Prävention.
  • Veranstaltungen zu speziellen Themen wie Kommunikation, Stressmanagement oder Burnout-Prophylaxe.

Philosophie und Werte

Das Privatinum verfolgt eine ganzheitliche Philosophie, die den Dialog in den Mittelpunkt stellt. Sie umfasst:

  • Respekt vor der Individualität jedes Menschen in der therapeutischen Beziehung.
  • Nachhaltigkeit in der Therapie durch die Förderung von Selbstregulation und Dialog.
  • Evidenzbasierte Ansätze, die Wissenschaft und Therapie erlebbar machen.
  • Kommunikation und Integration neuer Erkenntnisse aus Psychologie, Medizin und Soziologie.

Zukunftsperspektiven

Das Institut und die Praxis Dr. Burrer planen, ihre Angebote kontinuierlich weiterzuentwickeln und an neue wissenschaftliche Erkenntnisse anzupassen. Zukunftsorientierte Schwerpunkte sind:

  • Ausbau digitaler Beratungs- und Therapieformen (z. B. Online-Beratung).
  • Intensivierung der Forschung im Bereich der Psychosozialen Medizin und Systemik.
  • Vernetzung mit Praxen und Institutionen.

KONTAKT

Privatinum

Adresse:

Privatinum, Wilhelmshöhe 1, D-75433 Maulbronn/Enzkreis

Telefon: T. 07043 952534 | M. 0171 4305070

E-Mail: info@privatinum.org

Website: www.gipmed.eu

Praxis: www.praxis-burrer.de | www.privatinum.de

E-Mail Praxis: praxis@burrer.de

Bemerkungen zur Schreibweise:

Allgemeine Erwähnung von „Frau und Mann“ erfolgen durch den Begriff Person oder Patient/in, Doppelnennungen der Geschlechter erfolgen getrennt.

QUELLEN

  • (1) Bateson, G. (1982) Geist und Natur. Eine notwendige Einheit
  • (2) Foerster v., H. (1993) KybernEthik. Merve Verlag, Berlin, ISBN 978-3-88396-111-8.
  • (3) Foerster v., H. (2005) Sicht und Einsicht (Erkenntnistheorie, Selbstorganisation und Kommunikation)
  • (4) Cohn, R., Terfurth C. (1993) Lebendiges Lehren und Lernen, TZI - Themenzentrierte Interaktion - macht Schule
  • (5) Glasersfeld v. E., (2006) Kybernetik. In: Leon R. Tsvasman (Hrsg.), ISBN 3-89913-315-6
  • (6) Haken, H., Schiepek G. (2005) Synergetik in der Psychologie
  • (7) Haken, H., (1978) Synergetische Ordnungsprinzipien in Physik und Datenverarbeitung
  • (8) Haken, H., (2004) Die Selbstorganisation komplexer Systeme – Ergebnisse aus der Werkstatt der Chaostheorie
  • (9) Luhmann, N., (2002) Einführung in d. Systemtheorie, ISBN 389670292-0
  • (10) Luhmann, N. (1988) Erkenntnis als Konstruktion. Benteli Verlag, Bern
  • (11) Maturana, H., (1994) Was ist erkennen? Die Welt entsteht im Auge des Betrachters.
  • (12) Maturana, H., (2005) Wie lebendige Systeme ihre Wirklichkeit konstruieren
  • (13) Watzlawick, P., Bevin, J.H. (2011) Menschliche Kommunikation: Formen, Störungen, Paradoxien
  • (14) Walker, Wolfgang (1996): Abenteuer Kommunikation. Bateson, Perls, Satir, Erickson und die Anfänge des Neurolinguistischen Programmierens (NLP). Klett-Cotta, Stuttgart, ISBN 3-608-91976-7.
  • (15) Grinder, John; Bandler Richard (1982): Kommunikation und Veränderung. Die Struktur der Magie II. ISBN 3-87387-735-X
  • (16) Uexküll von, Th., Geigges, W., Plassmann R., (2002) Integrierte Medizin: Modell und klinische Praxis
  • (17) Attneave, F. (1974): Informationstheorie in der Psychologie (a. d. Engl., Bern 31974)
  • (18) Benesch, H.: Zwischen Leib u. Seele. Grundlagen d. Psychologie (1988).
  • (19) Burrer, Erich W. (2014) Kybernetik in der Medizin
  • (20) Popper, Karl R. (2022). „Alles Leben ist Problemlösen“, Piper Verlag
  • (21) Nehls, Michael (2022) "Herdengesundheit" ISBN 978-3981404876
  • (22) Egg Margit & Koll. (2022) Durch Quantenbiologie zu neuen Therapieansätzen, iScience, Volume 25, Issue 12, https://doi.org/10.1016/j.isci.2022.105336
  • (23) Berberich, Hermann J., 2021: Das biopsychosoziale Modell von Krankheit und Gesundheit
  • (24) Leiß Ottmar (2015): Konzepte und Modelle Integrierter Medizin: Zur Aktualität Thure von Uexkülls (1908-2004) (Medical Humanities, Bd. 8)

Impressum

Träger des Privatinum und Sitz des Instituts

Praxis Dr. Burrer, Wilhelmshöhe 1, D-75433 Maulbronn/ PF,
T. 07043 952534 | 07043 952539 (Institut) | M. 0171 4305070
E-Mail: praxis@burrer.de

Verantwortlich für den Inhalt

Prof. Dr. med. Erich W. Burrer, D-75433 Maulbronn/PF,
T. 07043 952534 | M. 0171 4305070
E-Mail: info@burrer.org